Stefan Höck - September 9, 2021

Doppel-Spendenaktion am World Humanitarian Day und Instagram-Live mit YAKUM-Gründer Nick

GUYA Spendenaktion World Humanitarian Day

Am 19.8. war World Humanitarian Day (WHD), der Welttag der humanitären Hilfe. An dem Tag soll all denen gedacht werden, die bei einer humanitären Hilfsaktion ihr Leben gelassen haben. Seinen Ursprung hat der Tag in Bagdad, im Irak. 2003 kamen dort am 19. August bei einem Bombenanschlag 22 humanitäre Helfer ums Leben. Fünf Jahre nach dem Anschlag wurde eine Resolution verabschiedet, in der der 19. August zum Welttag der humanitären Hilfe erklärt wurde. Seitdem konzentriert sich der WHD in jedem Jahr auf ein Thema und bringt den humanitären Bereich zusammen, um sich fürs Wohlergehen und die Würde der Menschen sowie für die Sicherheit von humanitären Helfern einzusetzen. Die Staats- und Regierungschefs sollen durch die Initiative angehalten werden, sinnvolle Schutzmaßnahmen für die am stärksten durch Krisen gefährdeten Menschen der Welt zu ergreifen. 2021 war “Klima” das Thema. Der World Humanitarian Day ist eine Initiative der Vereinten Nationen.

Anlässlich des WHD hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Eine Doppelspendenaktion, mit der wir für die Jugend der indigenen Gemeinde Sacha Waysa in Ecuador ein Paket aus PCs, Druckern, Heften, Büchern und Stiften zusammengestellt haben. Jede von euch am WHD getätigte Spende haben wir verdoppelt, um auf einen noch höheren Spendenbetrag zu kommen. Mit Sacha Waysa arbeiten wir auch im Rahmen eines neuen Projektes zusammen.

Wir haben den World Humanitarian Day also auch genutzt, um dir unser Aufforstungsprojekt mit YAKUM näherzubringen. Dazu haben wir vorab, am 17.8., ein LIVE mit YAKUM-Gründer Nick gemacht, das du in unserem Instagram-Feed findest und welches wir dir hier im Beitrag zusammenfassen. In diesem Blogbeitrag geben wir dir also nochmal die wichtigsten Insights zu unserem neuen Herzensprojekt - an dem auch du dich direkt per Spende beteiligen kannst!

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Aufforstungsprojekt GUYA und YAKUM

Partnscherschaft GUYA mit der Stiftung YAKUM

Unser neustes Projekt ist eine Partnerschaft mit YAKUM, einer gemeinnützigen Stiftung aus Ecuador. Schon von Beginn an hattest du durch den Kauf unserer Produkte die indigenen Bauern in Ecuador und den Erhalt des Amazonas-Regenwaldes unterstützt. Mit dem Projekt und der Partnerschaft mit YAKUM gehen wir nun einen Schritt weiter und forsten gerodete Flächen im Sinne einer Permakultur “selbst” wieder auf. Das erste Projekt umfasst 10 Hektar Land, 10.000 Pflanzen und 100 verschiedene einheimische Spezien, die gepflanzt werden.

Nick aus London ist der Founder und Director von YAKUM. Auf YouTube und im gemeinsam Instagram-Live hat er uns anlässlich des WHD nochmal einen genauen Einblick in die Arbeit von YAKUM gegeben, den wir dir im Folgenden noch einmal umfangreich zusammenfassen:

Die Geschichte von YAKUM und dem Gründer Nick

INick ist eigentlich Biologe und hat auch einen Background im Bildungswesen. Begonnen hat für YAKUM ursprünglich alles damit, dass Nick mehr über die Pflanzenwelt des Amazonas und über Aufforstung erfahren wollte. Er wollte wissen, wofür die verschiedenen Pflanzen nützlich sind und wie sie verwendet werden können. Dafür hat er unter anderem 6 Monate in einer indigenen Kichwa-Gemeinde in der Nähe der ecuadorianische Stadt Tena, die auch als “Tor zum Regenwald” bezeichnet wird, verbracht und ist viel in dieser Gegend umher gereist. So hat er einige Mitglieder der indigenen Gemeinden kennengelernt und dabei viel über die Pflanzen, Früchte, Nüsse usw., mit denen die dortigen Gemeinden arbeiten, lernen können.

Die erste Pflanzenschule überhaupt war dann in der Gemeinde Sacha Waysa, in der auch “unser” Aufforstungsprojekt stattfindet. Nach dieser ersten Aufforstung hat YAKUM seither 20 weitere in verschiedenen Gegenden der Region aufgesetzt. Eben erst wurde ein 40.000 Bäume umfassendes Aufforstungsprojekt in der Gegend um Sacha Waysa abgeschlossen.

Seit fast vier Jahren arbeitet YAKUM nun mit indigenen Gruppierungen (Kichwa, Siekopai, Cofán, Shuar) daran, die Amazonas-Wälder aufzuforsten. Das Team um YAKUM wächst munter, mittlerweile sind es bereits 20 Mitarbeiter. Das Personal ist eine bunte Mischung aus nationalen, internationalen und lokalen Leuten, darunter einige ausgewiesene Experten auf den verschiedensten relevanten Gebieten. Auch viele jüngere Gemeindemitglieder packen mit an. Zudem bekommt YAKUM nun auch zunehmend mehr Support - wie z.B. von GUYA.

YAKUM-Gründer Nick

YAKUM-Projekte kommen den indigenen Gemeinden zugute

Von den Projekten profitieren vor allem die Familien der Gemeinden, an welche die Pflanzen nach Aufzucht zu deren freier Verfügung ausgegeben werden. Die Projekte werden von den Gemeinden gut angenommen und auch nachgefragt. Sogar sehr häufig ist der Ablauf - im Gegensatz zu dem vieler anderer NGOs - auch so, dass die Anfragen zu Projekten aus den Gemeinden kommen und YAKUM diese dann unterstützt. Der Anstoß kommt also häufig von den Gemeinden selbst, was natürlich eine ganz andere Basis der Zusammenarbeit darstellt.

Vor Kurzem gab es etwa eine Anfrage von einer Frauengruppe, die um die Aufforstung von Pflanzenarten baten, die Materialien für die Herstellung von Kunsthandwerk wie Körben, Ketten oder Armbänder liefern, welche die Gruppe dann an die Touristen vertreiben kann.

In den nächsten Monaten soll der Fokus vor allem auf Selbstversorgung gelegt werden, also auf die Anpflanzung von Obst- und Nussbäume bzw. alles, was wichtige Nahrung liefert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ansiedlung gefährdeter Holzarten wie Mahagoni oder Zeder.

Die Arbeit von YAKUM hat auch einen wichtigen bildungstechnischen Aspekt. Den jüngeren Gemeindemitgliedern soll das zunehmend verloren gegangene Wissen der Älteren vermittelt werden, wofür die verschiedenen Pflanzenarten gut sind, warum diese wichtig sind und wie Aufforstung funktioniert. Die Basis für Autarkie für die Gemeinden in ganz vielen Bereichen.

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Fokus liegt auf Biodiversität und Nachhaltigkeit

Wichtig für die Projekte - und auch ein Unterschied zu manch anderen - ist die große Vielfalt an Pflanzen, mit denen Aufforstung betrieben wird. Denn sowohl der Tier- und Pflanzenwelt kann durch diese Biodiversität gedient werden als auch den kommerziellen Bedürfnissen der Gemeinden. Je mehr Biodiversität, desto besser. Solange die Bäume nützlich für alle sind.

Was die Projekte auch besonders macht ist, dass die Bäume nicht nur angepflanzt werden, sondern deren Wachstumsprozess über Jahre begleitet wird, um sicherzugehen, dass auch wirklich etwas wächst. Macht man das nicht, ist die Gefahr sehr hoch, dass man viele der angepflanzten Pflanzen wieder verliert. Die Samen keimen deshalb in den Baumschulen vor und werden dann als kleine Pflanzen auf das Feld gebracht werden. Die weitere Pflege wird durch stetiges Freischneiden von Gräsern betrieben. Dies geschieht meist im Rahmen einer Minga*.

"Ein Minga ist sowas wie ein Get together der Gemeindemitglieder, um gemeinsam zu essen, zu trinken und das zu bequatschen, was gemacht werden muss. Das ist der Weg, wie die Dinge in Ecuador funktionieren. Also wie sie dann auch wirklich funktionieren. Vorab planen, das funktioniert so nicht. Auf den Mingas werden die Pläne aufgestellt und direkt umgesetzt."

Minga vor einer Baumschule

Nick über “unser” Aufforstungsprojekt

Das gemeinsame Projekt von GUYA und YAKUM dreht sich also nicht nur um Guaysua. Die Gemeinden werden vielmehr dabei unterstützt, Souveränität in verschiedenen Bereichen zu erlangen - wie etwa kulturell, medizinisch, ernährungstechnisch oder auch kommerziell.

Bereits seit drei Jahren arbeitet YAKUM in Sacha Waysa an der Wiederaufforstung einer ca. 5 Hektar großen ehemaligen Weidefläche. Das Gebiet gehörte eigentlich den Kichwa, wurde aber von der Kirche, Missionaren und lokalen Behörden entwendet. Die Gemeinde strebt nun die Wiederaufforstung des Gebietes an. Auch die umliegenden Gemeinschaften sind an der Aufforstung interessiert und so weitet sich das Projekt nun immer weiter aus. Sogar der Produzent, von dem wir unser Guayusa kaufen, ist in das Projekt integriert - YAKUM nimmt von unserem Produzenten dessen organischen Kompost ab und verarbeitet diesen weiter.

Ein Teil der gerodeten Fläche wurde schon bearbeitet. Insgesamt sind es über 100 teils sehr interessante und seltene Arten, die dort gepflanzt werden. Viele Früchte, aber auch einige Spezies, die für Kunsthandwerk verwendet werden können. Das Gebiet soll sogar eine Art Samenbank werden, weil so viele interessante Pflanzen integriert sind - woraus sich dann wiederum auch ein Community Business entwickeln soll. Der Boden ist teils allerdings richtig schlecht, kaputt und benötigt eine ziemlich radikale Bodenbehandlung. Es ist hier also noch viel zu tun, ein großer Teil der Fläche steht noch aus - und da kommt nun GUYA in’s Spiel...

GUYA-Doppel-Spendenaktion am World Humanitarian Day

Grundsätzlich fließen alle drei Monate von GUYA generierte Spenden zu YAKUM. YAKUM entscheidet, was mit dem Geld passiert. Mit dem eingenommenen Geld des WHD will man für die Jugend Büro- und Baumaterial kaufen, damit sie unabhängig von den Erwachsenen arbeiten können. Diese Jugendgruppe ist in den ganzen Aufforstungsprojekten sehr motivert und engagiert. Sie wollen ein eigenes Office für ihre Gruppe aufsetzen, wo sie getrennt von den Erwachsenen arbeiten können. Der Impuls kam also auch hier direkt aus der Gemeinde. 

GUYA-Aufforstungsprojekt in Ecuador - so machst du mit

Was für uns hierzulande selbstverständlich ist, ist es in Ecuador nicht. Allein die Preise für Elektrogeräte sind dort in etwa 2 bis 3 Mal so teurer, sodass es für viele unmöglich ist, sich Derartiges leisten zu können. ⁠Wenn du am WHD Guayusa gekauft hast, konntest du eine Spende abgeben, die zu 100% an YAKUM ging. Wir haben den Spendenbetrag verdoppelt! Wenn du den WHD versäumt hast, hast du auch weiterhin bei jedem Kauf die Möglichkeit, während des Checkout-Prozesses eine zusätzliche Spende zu leisten.

Wenn du aktuell noch genug Guayusa daheim hast, kannst du natürlich auch so spenden, indem du über unser PAYPAL-Spendenkonto deinen Herzensbeitrag leistest. Lies dir doch auch noch unseren anderen Beitrag durch, in dem wir dir noch mehr über das Aufforstungsprojekt erzählen.

Wir werden weiter über den Verlauf der Aktion berichten und dich natürlich mit Bildern und Videos auf dem Laufenden halten. Wir freuen uns, das Projekt gemeinsam mit dir umsetzen zu können. Teil gerne auch unsere Instagram-Beiträge zum Projekt und das YouTube-Video.

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